Darauf kommt es beim Kauf eines Spannungswandlers an

Dass der gekaufte Spannungswandler am Ende die richtige Entscheidung war, erkennt man daran, dass man am Besten nichts erkennt.  Sprich: Im Idealfall sind keine Unterschiede zu einem Haushaltsnetz erkennbar, nur – wir kommt man dahin und was sollte man beim Kauf eines Spannungswandler alles beachten?

Wenn man eine Kaffeemaschine oder einen normalen Haushaltsstaubsauger etc. an die Autobatterie anschließen möchte, dann geht das von Natur aus erst einmal gar nicht. Zum einen wollen die Anschlüsse nicht passen, zum anderen stimmen Strom- und Spannungsart zum Betreiben dieser Geräte nicht. Um solche und ähnliche Geräte erfolgreich von der Autobatterie aus betreiben zu können, ist ein Spannungswandler erforderlich. Da aber auch normale Haushaltsgeräte unterschiedliche Leistungen benötigen, muss vor dem Kauf des Spannungswandlers klar sein, welche Geräte damit betrieben werden sollen. Einer der grundsätzlichen Fehler, die beim Kauf eines Wandlers passieren können, ist, dass er zu klein bemessen ausgesucht wird. Das liegt noch nicht einmal daran, dass man sparen möchte – das geschieht im Allgemein aus reiner Unkenntnis.

Es ist aber eine physikalische Tatsache,  dass nur das richtig abgestimmte Zusammenspiel zwischen der Stromquelle (Batterie) und dem Spannungswandler das optimale Ergebnis liefern kann. Wichtig ist vor Allem, dass die zu betreibenden Batterien groß genug bemessen sind um auch dauerhaft und bei fortgeschrittener Entladung noch zuverlässig Strom liefern zu können.  Über die richtigen Batterien und deren Größe sollte man sich am Besten im Vorfeld beim Händler oder Hersteller des Spannungswandlers erkundigen. Allerdings wäre der Spannungswandler selbst dann noch zu klein gewählt, wenn die Daten mit dem zu betreibenden Gerät genau übereinstimmen würden. Der Wandler braucht nämlich auch noch Leistungsreserven, um die Anlaufströme abfangen zu können, die bei so manchen „induktiven“ Verbrauchern vorkommen. Hier sind meist Geräte mit einem Elektromotor gemeint, die beim Anlaufen kurzfristig mehrfach höhere Leistungen abrufen können, als sie auf dem Typenschild angeben. Wenn man diese Daten weiß, dann steht man als Kunde vor der nächsten Herausforderung. Es gibt eine große Vielzahl unterschiedlicher Angebote. Und selbst die kann man nicht einfach so mit einander vergleichen. Die Angebote sind ein bisschen so wie die Urlaubskataloge. Erstmal ist alles nur schön und verspricht viel. Doch: sobald man verstanden hat, worauf es in den Texten ankommt, liest man sie plötzlich ganz anders.

Als unseriös muss man Angebote einstufen, wenn die sogenannte Maximal- oder Peak Leistung der Geräte zuerst genannt werden. Und was heißt das? Spannungswandler sind so konstruiert, dass sie einen „Spielraum“ für Anlaufströme bieten und Spitzen abfangen können. Dabei wird im Wandler für eine kaum spürbare Zeit (ca. 0,1 sec.) der zumeist doppelte Wert der Dauerleistung des Wandlers aufgebaut. Diese Leistung ist der Maximal – oder Peak – Wert. Da der aber nur für einen Wimpernschlag lang beim Einschalten des Gerätes zur Verfügung gestellt und abgefragt wird, hat diese Angabe für den Dauerbetrieb überhaupt keine Bedeutung. Viel wichtiger und von wirklich entscheidender Bedeutung ist eine ausreichend hohe Dauerleistung eines Wandlers.

Wenn hauptsächlich Geräte mit einem elektrischen Motor betrieben werden sollen, dann muss die Wahl des Spannungswandlers auf ein Modell fallen, das mindestens das Doppelt- bis Dreifache der Leistung bereitstellen kann, als die, die der Motor im laufenden Betrieb benötigt. Im Gegensatz dazu sind Heizgeräte, Glühlampen etc. Geräte mit „ohmscher Last“. Geräte dieser Art benötigen im Allgemeinen keinen weiteren Leistungspuffer. Entscheidend ist also in jedem Fall, dass die Werte des Spannungswandlers mit den Geräten abgestimmt werden müssen, die betrieben werden sollen. Andernfalls kann es zu nachhaltigen Schäden kommen an den Verbrauchern oder dem Spannungswander selbst kommen.

Eine Auswahl an Spannungswandlern finden Sie in unserem Shop!

Batteriezubehör und was man darüber wissen sollte

Es gab Zeiten, da war die Sache klar und eindeutig. Autobatterien hatten abschraubbare Stopfen. Durch diese Verschlüsse konnte die Batterie „atmen“. Wenn durch den Betrieb der Batterie und warmes Wetter der Säurepegel sank, dann wurde die Batterie mit destilliertem Wasser aufgefüllt. War die Batterie schon etwas älter und verlangte nach eine „Wellnesskur“, dann spendierte man ihr einen Kurzurlaub am Ladegerät und alles war wieder in Ordnung.

Heute tragen fast alle modernen Batterien das Prädikat „wartungsfrei“. Das mag zwar weitgehend stimmen, doch von Zeit zu Zeit sollte man auch ihnen etwas Aufmerksamkeit schenken. Auch eine Batterie modernster Machart darf nicht tiefentladen werden. Passieren kann das aber trotzdem. Es gibt Autos, die das Licht beim Abstellen des Fahrzeugs nicht automatisch abstellen. Irgendwann geht´s dann aber doch aus und dann gibt der Anlasser nur noch ein willen- und lustloses „Klack“ von sich. Da bewegt sich dann nur noch ein Elektromagnet und sonst nichts mehr. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Batterie tief entladen wurde und ihre Leistungsfähigkeit fortan nur noch eingeschränkt zur Verfügung steht. Schaden kann der Batterie aber auch ein defekter Lichtmaschinenregler, der die Batterie pausenlos mit Strom überversorgt. Auch das reduziert ihre Lebensdauer und kann sie am Ende durch die „Überladung“ sogar zum Kochen bringen.

Wartungsfreie Batterien erwecken den falschen Eindruck, als wären sie wie aus einem Guss geschaffen. Doch wartungsfreie Autobatterien bekommen diese Bezeichnung nur deswegen, weil bei Ihnen, durch die Bauart bedingt, weit weniger Flüssigkeit verdampfen kann, als bei einer konventionellen Starterbatterie. Die „Wartungsfreien“ brauchen ganz besondere Gerätschaften, um nach einem „Tief“ wieder „fit“ zu werden. Wenn Sie eine dieser wartungsfreien Autobatterien in ihrem Fahrzeug haben, dann dürfen sie nicht dem Irrtum erliegen, mit ihr nun gar nichts mehr zu tun zu haben. Allerdings ist dringend darauf zu achten, dass Sie diese wartungsfreien Energiepakete auf keinen Fall mit einem beliebigen Batterieladegerät aufladen dürfen, und mit einem Schnellladegerät „schon überhaupt nicht“.

Die Bezeichnung „wartungsfrei“ ist also geeignet, missverstanden zu werden. Wenn sie eine „Wellnesskur“ braucht, dann darf sie nur mit einem ganz speziellen Ladegerät verkuppelt werden, das ein langsames Laden ermöglicht. Starterbatterien dieser Art sind möglichst in drei unterschiedlichen Phasen zu laden. Während des Ladevorgangs muss der Entgasungsschlauch von der Batterie weg zeigen, denn es könnten Flüssigkeiten austreten. Entladene Batterien sind übrigens die weitaus häufigste Pannenursache auf den bundesdeutschen Straßen. Wer natürlich täglich nur drei oder vier Kilometer zur Arbeit braucht und sonst nicht fährt, dessen Fahrzeugbatterie wird einfach nicht ausreichend geladen. Im Gegenteil, die Batterie wird auf diese Weise sogar sukzessive entladen.

Die Wartungsfreien sind trotz so vieler anderer baulichen Merkmale definitiv keine Wegwerfartikel. Die Lebensdauer einer wartungsfreien Batterien lässt sich durch regelmäßige Kontrolle und „gelegentliches“ Nachladen ohne Weiteres auf zehn oder zwölf Jahre verlängern. Experten wissen von Exemplaren, die schon mal ihre 20 Jahre erreichten. Überlebenswichtig ist die Überwachung der Batteriespannung , die rund jeden zweiten bis dritten Monat stattfinden sollte. Dafür reicht ein preiswertes Multimeter aus dem Baumarkt durchaus hin. Besser ist allerdings ein digitaler Spannungsanzeiger für den Zigarettenanzünder. Den gibt es für rund 20 Euro im ordentlichen Fachhandel. Zeigt dieser Test unter 12,4 Volt an, ist ein Nachladen mit einem dafür geeigneten Ladegerät angesagt. Das ist dann „bitte“ kein 10-Euro-Billigteil, sondern ein grundsolider Lader mit elektronischer Laderegelung nebst Abschaltautomatik.

Bleibt die Akkuspannung dann womöglich längere Zeit unterhalb der wichtigen Grenze von 12,4 Volt – das kann bei vorübergehend stillgelegten Oldtimern der Fall sein, dann setzt die sogenannte Sulfatierung ein. Das ist ein chemischer Prozess bei dem sich kristallisiertes Bleisulfat an den Batterieplatten absetzt. Bei fortschreitender Sulfatierung sinkt die Ladekapazität der Batterie natürlich immer weiter ab. Am Ende ist die Batterie dann nicht mehr ladefähig. Wer seiner wartungsfreien Batterie was richtig Gutes tun will, der kann ihr zusätzlich einen sogenannten Pulser spendieren. Dafür gehen im Fachhandel schon mal um die 70 Euro über den Ladentisch. Er wird an der Batterie montiert und an deren beide Pole angeschlossen. Durch die gleichmäßigen und hochfrequenten Stromimpulse bilden sich die dort bereits abgelagerten Kristalle wieder zurück und die Batterie erlangt erneut die Ladefähigkeit. Die Ladespannung, die Säuredichte und der Kälteprüfstrom steigen wieder deutlich messbar an. In einigen Fällen lassen sich so auch „Totgesagte“ und angeblich defekte Batterien wieder ins Leben zurückholen …

Was man über Motorradbatterien wissen muss

Der gute alte Kickstarter ist längst auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Funktionen der modernen Motorräder. Viel praktischer und deutlich komfortabler sind da die Elektrostarter. Allerdings brauchen die eine starke und ausdauernde Energiequelle. Die Batterie muss also eine ordentliche Durchzugskraft mitbringen. Andernfalls wird sie kaum die Kurbelwelle ausreichend in Bewegung bringen. Das ist schlicht und ergreifend Schwerstarbeit.

Die modernen Batterien für Motorräder haben es tatsächlich nicht immer leicht. Sie haben lange Stand- und kurze Ladezeiten. Das macht jedem Akku zu schaffen. Dabei sind auch die Zeiten längst vorbei, in denen die Batterie lediglich den Startstrom für den Motor zu liefern hatte. Die Motorradbatterien heutiger Tage stehen vor ganz anderen Herausforderungen. Das Motorrad in unseren Tagen hat so Einiges an Zubehör. Davon dient das meiste zwar dem gesteigerten Fahr- und Sitzkomfort, es verbraucht aber auch Strom. Diese Tatsache trifft die Batterie im Stand besonders hart. Solange die Lichtmaschine nämlich keinen Ladestrom zur Verfügung stellt, sind alle Verbraucher auf die Motorradbatterie angewiesen, die dann die einzige Stromquelle am Motorrad ist. Da braucht die Batterie einen langen (Energie-) Atem.

Motorrad Batterie

auch das schnellste Mottorrad braucht nach einer gewissen Zeit eine neue Batterie

Allein schon deswegen sollte bei der Motorradbatterie auf gar keinen Fall an der falschen Stelle gespart werden. Wobei gerade hier „gut“ nicht unbedingt auch immer teuer heißen muss. Die hochwertige Motorradbatterie hat selbst nach mehreren Lade- und Entladevorgängen immer noch genug Strom für den Start des Motors. Zyklenfestigkeit heißt die dafür notwendige Eigenschaft der Batterie. Ein Zyklus ist dabei das Entladen und das wieder Aufladen der Motorradbatterie. Die wirklich gute Batterie macht genau das auch noch bei Temperaturen jenseits der Frostgrenze problemlos mit. Motorradbatterien, bei denen die Startenergie dann einbricht sollten nicht ernsthaft zum Einsatz kommen.

Ab und zu braucht auch die stärkste Batterie eine Auffrischungskur. Wirklich wartungsfrei sind am Ende nur AGM- bzw. Gelbatterien, jedoch müssen alle Batteriearten bei Ladedefiziten ans Ladegerät. Zum Nachladen wird das Ladegerät über die beiden Pole mit der Batterie verbunden. Bei herkömmlichen Nassbatterien sind zusätzlich die Verschlussstopfen der Zellen zu entfernen. Das liegt daran, dass beim Ladevorgang das hochexplosive Knallgas entweicht. Beim Wiedereinbau der Batterie ist immer zuerst das Plus-, und dann erst das Minuskabel (Masse) anzuschließen … Eine gute Batterie ist zwingend notwendig für ein zuverlässiges Motorrad.

Warum Billig-Autobatterien schneller den Geist aufgeben…

Bei dieser Frage mag man sich Gedanken darüber machen, ob es ein billiges Blei geben könnte, das die Produktion von Batterien preiswerter macht. Alle Gedanken, die in diese Richtung zielen scheinen aber nach Expertenmeinung falsch zu sein. In einschlägigen Batterietests schneiden die Batterien der preiswerten Typen oft erstaunlich gut ab und schaffen es nicht selten auch auf das Siegertreppchen. Woran liegt es dann, dass sie schneller nachlassen?

Die älteren Autofahrer mögen sich noch daran erinnern, dass es früher vom Verkäufer beim Kauf einer neuen Batterie ein „trocken vorgeladenes“ Exemplar aus dem Regal gab. Die musste selbstverständlich noch mit Schwefelsäure gefüllt werden. Das geschah oft und gerne als „Show“ im Beisein des Käufers. Erst nach diesem Vorgang war die Batterie ein Stromlieferant und als solcher einsatzbereit. Auf diese Weise kaufte man Autobatterien noch etwa bis zur Jahrtausendwende im ausgewiesenen Fachhandel.

Heute stehen sie stapelweise fix und fertig befüllt und einsatzbereit im Laden und warten auf die Käufer. Oft warten sie da monatelang – und schlimmstenfalls noch länger. Gute achtzig Prozent der Batterien werden aber während dieser Wartezeit nicht nachgeladen. So etwas nennt man in Fachkreisen auch „Überlagerung“. Somit bekommt der Käufer dann eine teilentladene und „vorgeschädigte“ Batterie. So etwas reduziert die zu erwartende Lebensdauer von vornherein und so eine Batterie macht am Ende nicht viele Winter mit.

Dann kamen die wartungsfreien Batterien. Aber wartungsfrei war eine Batterie noch nie und wird sie auch künftig niemals sein. Diese wartungsfreien Batterien haben konstruktionsbedingt keine Verschlussstopfen an der Oberseite. Damit war das bis dahin klassische Nachfüllen von destilliertem Wasser weder möglich noch gewollt. Die traditionelle Messung der Säuredichte war so ebenfalls verhindert. Damit war das Schicksal dieses Batterietyps besiegelt – es sind preiswerte Wegwerfartikel geworden, die nicht selten im dritten oder vierten Winter ersetzt werden müssen.

Genau genommen muss aber auch das nicht sein. Selbst bei ausschließlichem Kurzstreckenverkehr ließe sich die Lebensdauer der Batterien durch regelmäßige Pflege um einiges Verlängern. Experten schwärmen von Batterien, die bis zu zwanzig Jahren gedient haben sollen. Zeigt Die Batterie bei einer Überprüfung weniger als 12,4 Volt an, braucht sie eine energetische Wellnesskur am Ladegerät. Das erledigt dann aber besser kein „Billigteil“ sondern ein solider Lader mit elektronischer Laderegelung und sinnvollerweise auch einer Abschaltautomatik -> hier ist das Batterieladegerät von Exide zu empfehlen

Exide Batterieladegerät

Bleibt die Akkuspannung nun aber längere Zeit unterhalb von 12,4 Volt (Oldtimer machen so was gelegentlich) setzt die sogenannte „Sulfatierung“ ein. Das ist ein einfacher chemischer Prozess, bei dem sich kristallisiertes Bleisulfat an den Batterieplatten absetzt. Das tut der Batterie natürlich nicht gut. Je weiter dieser Prozess dann fortschreitet, desto weniger lässt sich die Batterie dann noch laden – bis sie schließlich gewechselt werden muss. Das kann auch bei Autos passieren, die sehr lange stehen. Zum Beispiel weil sie abgemeldet sind. Allerdings können gleichmäßige und hochfrequente Stromimpulse diese Kristalle manchmal auch wieder zurückbilden und die Batterie somit wieder ladefähig machen. In einigen Fällen lassen sich auf diesem Wege auch totgesagte Batterien zu neuem Leben erwecken.

Testbericht – Batterien für das Wohnmobil

Die Zeitschrift Reisemobil International veröffentlichte im Spätsommer 2009 eine sehr gute Orientierungshilfe für den Kauf guter Wohnmobil Batterien. Als Fachmagazin bedient es die mobilen Menschen und veröffentlicht Berichte und Informationen zu den Themenkreisen Reisen, Campen, Wohnmobil und Caravan. Die ausgewählten Batteriemodelle wurden unter Laborbedingungen etlichen Härtetests unterzogen und ausgewertet. Die Testergebnisse daraus helfen bei der Orientierung, welche Wohnmobilbatterie sich in am Besten für den Einsatz in einem Reisemobil eignet.

Batterietest 75 – 95 Ah

Die Auswahl der Batterien fiel auf Gel Batterien und AGM-Batterien. Exide war mit einer AGM- und einer Gel-Batterie dabei. Außerdem waren Banner Optima vertreten. Die getesteten Batterien lagen alle im Bereich von 75 und 95 Ah. Da die Batterien objektiv vergleichbar getestet werden sollten, führte das Prüflabor von Johnson Controls die Untersuchungsreihe durch. Dabei wurde natürlich jeder Batterie unter exakt denselben Testbedingungen alles für die Praxis Relevante abverlangt. Jede Wohnmobil Batterie wurde dementsprechend unter identischen Bedingungen demselben Testprofil unterzogen.

Ablauf eines Wohnmobil Batterie Tests

Wohnmobil Batterien müssen in der Praxis sowohl geringe Ströme über einen längeren Zeitraum abgeben, als auch kurzzeitige hohe Ströme liefern können. Das folgende Testszenario wurde gewählt, weil sich darin der Durchschnittsverbrauch der Batterien widerspiegelt: Die Batterien wurden 45 Minuten mit 6 Ampere entladen, 15 Minuten mit 86 Amper und 90 Minuten mit 21 Ampere. Außerdem wurde eine vierstündige Fahrt mit ungeregeltem Ladestrom von 80 Ampere simuliert, um die Ladefähigkeit der Batterien zu testen. Es wurde eine Simulierung einer vierstündigen Fahrt mit ungeregeltem Ladestrom vorgenommen. Dabei gab es auch eine Unterbrechung von zwei Stunden mit einer neuerlichen Entladung von 80 Ampere. Um die Testergebnisse möglichst realitätsnah zu produzieren, wurden die Entladephasen bei Null Grad Celsius wiederholt.

Die Testreihe der Wohnmobil Batterien im Ergebnis:

Das Ergebnis wirkt fast paradox, denn die Wohnmobilbatterie mit der kleinsten Nennkapazität lieferte die besten Daten ab. Es ist die Optima AGM Batterie, die unter den beschriebenen Bedingungen als Primus überzeugte. Das Leichtgewicht bringt lediglich 27,2 kg auf die Waage und hat eine Nennkapazität von 75 Ah. Das Ergebnis brachte aber noch eine ganz andere Überraschung. Bei diesem Test wurde nämlich deutlich, dass es nicht die vom Hersteller angegebene Nennkapazität ist, die für die real zur Verfügung gestellte Energie maßgebend ist. Üblicherweise helfen größere Kapazitäten dabei, die Entladetiefe zu reduzieren. Auf diesem Weg wird oft die Lebensdauer der Batterie gezielt verlängert. Dazu hat uns allen dieser Test gezeigt, dass eben nicht alle Batterien ihre volle ausgewiesene Nennkapazität liefern.

Der Testsieger:

Mit „nur“ 94,9 von 100 möglichen Punkten zeigte sich die AGM Batterie von Optima als Tabellenführer der Kraftpakete und schnitt damit als wahrer Testsieger ab. Sie brachte es im Testverlauf tatsächlich auf fast 100 Prozent ihrer Nennkapazität. Bei der Ladung überzeugte sie ebenfalls überlegen, da sie nur kurze Zeit brauchte, um sich wieder vollständig zu laden. Es ist fast, als wüsste die Batterie um ihre Stärken, denn im Preis-Leistungs-Verhältnis zeigt sie sich noch einmal von ihrer Schokoladenseite und darf sich auch aufgrund ihrer hohen Zyklenanzahl eine sehr wirtschaftliche Anschaffung nennen. Langfristig betrachtet spart sie tatsächlich Geld.

Die „Zweitbeste“

Die Testsiegerin hat zwar die Konkurrenz hinter sich gelassen, aber mit relativ geringem Vorsprung. Mit 90,4 von 100 möglichen Punkten schnitt die Running Bull AGM Batterie aus dem Hause Banner ebenfalls mit sehr gut ab. Letztlich weist sie dieselben Eigenschaften und Leistungsdaten der Siegerin auf. Sie liegt jeweils nur hauchdünn dahinter. Sie zeigt in allen Testbereichen wirklich ebenfalls erstklassige Leistungen.

Was war mit der Exide?

Die AGM Variante schnitt mit durchweg buchstäblich guten Ergebnissen ab. Auch die Gel-Batterie stellte die Tester durchweg zufrieden. Geradezu auffällig positiv zeigte sie sich durch ihre hohe Zyklenzahl.

Fazit:

So wirklich richtig schlechte Ergebnisse hatte keine der Kandidatinnen. Nur für den, der absolut Wert auf Höchstleistungen in allen Energiefragen im Wohnmobil legt, der liegt mit der Optima und der Banner genau richtig. Beide haben kurze Ladenzeiten, eine beachtliche Lebensdauer und sind letztlich auch noch wartungsfrei. Aber auch auf die Exide kann sich der normale Camper absolut verlassen. Die etwas besseren Exide Ergebnisse liefert dann die AGM-Batterie, wobei die Gel-Variante eben auch noch zufriedenstellende Ergebnisse lieferte.

So gelingt der Einbau der Autobatterie

Auch die stärkste Autobatterie muss irgendwann gewechselt oder wenigsten aufgeladen werden. Dabei kommt es zum Beispiel auf das Alter der Batterie an, auf da Alter und nicht zuletzt auf die Jahreszeit. Bereits bei den ersten Frösten eines Jahres schwächeln insbesondere ältere Batterien morgens merklich. Der Startvorgang wird zur Geduldsprobe. In besonders harten Fällen muss der Wagen dann sogar angeschoben oder abgeschleppt werden.

 

Das Öffnen der Motorhaube

Nach dem Aufladen der alten Batterie oder dem Kauf einer neuen Batterie will das Kraftpaket korrekt eingebaut und angeschlossen werden. Beim Neukauf sollte man aber neben dem Preis unbedingt auf die richtigen elektrischen Daten und auf die Einbaumaße der Starterbatterie achten. In jedem Fall muss zuerst die Motorhaube geöffnet werden. Dazu ist bei den meisten Fahrzeugmodellen ein Hebel in Höhe des linken Knies auf der Fahrerseite ein Hebel zu betätigen. Dabei springt die Motorhaube auf und kann geöffnet werden. Je nach Typ oder Modell muss beim Öffnen noch ein weiterer kleiner Hebel zur „Freigabe“ der Haube bewegt werden. Danach geht die Motorhaube aber auf und gibt die Sicht auf die Einbaustelle der Batterie frei.

Der Einbau der Batterie

Am Bodenblech der Einbaustelle für die Batterie ist zu zumeist eine Schiene oder ein Blech zu sehen, in die die Batterie eingeschoben werden muss um den nötigen Halt zu finden. Danach wird sie in den meisten Fällen mit mindestens einer Schraube fixiert. Die Batterie ist dann richtig eingebaut, wenn die Elektrischen Pole (Plus und Minus) zum Motorraum hinzeigen. Die Pole sollten zu dieser Zeit bereits silberfarbig aussehen. Sollte noch ein Schutz darüber sein, ist der spätestens jetzt zu entfernen. Nun wird das rot markierte Kabel auf den Pluspol gelegt und festgeschraubt. Um den Anschlussring auf den Pol zu legen, kann man das entsprechende Kabel einfach anfassen und den Anschlussring darauflegen. Es ist aber auch möglich, einen isolierten Schraubendreher durch den Ring zu stecken und ihn so auf den Pol zu legen. So wird erst der rote Pluspol in Position gebracht und festgeschraubt.

Danach wird der schwarze (ggf. auch blaue) Minuspol in Position gebracht und fixiert. Nun nur noch die Motorhaube wieder schließen. Und dann gute Fahrt.