Batterieladegerät im Test: Exide vs. Ctek 300

Hierbei handelt es sich um zwei Allrounder im Batterieladebereich auf Augenhöhe. Das Batterieladegerät Exide und das Ctek 300 brauchen den direkten Vergleich nicht zu fürchten.

Während das Ctek 300 der kraftspendende Begleiter für die Kapitäne der Marine von Freizeitbooten und Reisemobilen ist hat man das Exide Ladegerät für die Batterien aus dem eigenen Haus (Exide) optimiert. Natürlich ist es auch für die Batterien anderer Hersteller einsetzbar. Im Gegensatz zum Ctek 300 bedient das Exide mit Autos, Motorrädern, Schiffen, Wohnmobilen und allen landwirtschaftlichen Maschinen ein deutlich breiteres Spektrum.

Beide Ladegeräte sind darauf ausgelegt, auch tiefentladene Batterien wieder zurück zu voller Kapazität zu führen und bei der Entschwefelung zu helfen. Einmal an die Starterbatterie angeschlossen, analysieren beide den Status der Batterie und reagieren dann auf intelligente Weise entsprechend. Falsch machen kann man mit beiden Geräten gar nichts mehr. Ob Verpolung, Überladung oder Funkenflug – beide Geräte bieten einen optimalen Schutz vor jedem dieser Fehler

Eine weitere Gemeinsamkeit beider Geräte besteht darin, dass sie auch zur dauerhaften Pflege und Instandhaltung permanent angeschlossen bleiben können. Eigens dafür bringt das Exide sogar ein spezielles Kabel mit.

Das Ctek 300 lädt in folgenden Schritten:  1Sulfatbehandlung, 2 Weichstart, 3 Hauptladung, 4 Absorbtion, 5 Analyse, 6 Recond, 7 Float, 8 Pulsladeerhaltung Erhaltungsladung von 28 bis 500 Ah-Batterien

Das Exide arbeitet mit dem fortschrittlichen automatischen 5- Schritt- Ladeprofil und passt das Ladeprofil an die Batterietechnologie (GEL/AGM/Standard Nass) und Batteriekapazität an (Ah). Die automatische Batteriewartungsfunktion hilft der tiefentladenen Batterie bei der Entschwefelung und dient so der Verhinderung der Säureschichtung. Die sich selbst einstellende Temperaturkompensierung optimiert die Arbeit zusätzlich. Im Netzteilmodus (13,7V/15A) sichert das Exide die Aufrechterhaltung der Ladung und Spannungserhalt im Stand-by-Bereich. Der Sicherheits- Funkenschutz verhindert Folgefehler nach falschen Anschluss oder fehlerhafte Batterien. Die eingebaute Handlampe erleichtert den Anschluss im Dunkeln. Die innovativ flachen Klemmen gewährleisten einen schnellen Anschluss an der Batterie. Das Ladegerät arbeitet mit einer Betriebsspannung von 15A bei 12 V. Das vollautomatische Exide 12/7 Ladegerät ist komfortabel und einfach in der Handhabung und sichert die optimale Batterie-Pflege.

Hier treten zwei hoch innovative Ladegeräte gegeneinander an. In beiden steckt eine hochwertige und hochinnovative Technik mit viel Know how.  Allerdings deckt das Gerät von Exide ein breiteres Spektrum von Batteriemodellen ab, so dass es in Summe mehr Batterietypen bedient als das Ctek 300. Das Leben der Freizeitkapitäne und das der reisefreudigen Wohnmobilbesitzer wird aber schon durch das Ctek 300 erheblich erleichtert und sicherer.

Batterien im Test – Motorradbatterien

Vor Jahren gab es im normalen Haushalt kaum einen geeigneten Trichter, um in die Batterien damaliger Baureihen die verdünnte Schwefelsäure aufzufüllen. Wenn etwas daneben ging wurde das mit Löchern auf der Decke oder in der Jeans quittiert. Aber auch im laufenden Betrieb sorgten bisweilen defekte Regler für umfangreiche Kollateralschäden. Seinerzeit gab es im Zweifel oft noch den Kickstarter. Irgendwann gab es dann die segensreichen „wartungsfreien“ Batterien. Die stetige Weiterentwicklung brachte neue und raffiniertere Innenleben zur Stromerzeugung hervor. So gibt es beispielsweise Reinblei, gel- und lithiumbasierte Techniken. Während sich der Autofahrer nur um die richtigen Einbaumaße, die richtige Stromstärke und den günstigsten Preis kümmert, hat´s der Biker deutlich schwerer. So ist auch der tollste und teuerste Akku nach langen Standzeiten und ohne richtiges Nachladen irgendwann ein Fall für den Weg zurück über das Recycling.

Für welches „Fahrverhalten“ ist nun welche Batterie die „Richtige“?

Es gibt den Sportfahrer, der im Wesentlichen die Gewichtsfrage für seine Maschine zu klären hat. Er ist mit dem Einbau der Lithium-Eisenphosphat Version sicher gut bedient. Sie liefert einen zuverlässigen Startstrom, ist aber leicht und relativ preiswert. Besitzer älterer Bikes sollten da aber nochmal einen Blick auf den Regler werfen, ob die Technik wirklich zusammenpasst. Im schlimmsten Fall wird ein unvollständig geladener Akku zum Normalfall. Der Saisonfahrer tut dem Kraftspender durch die gefahrenen Kurzstrecken und die geringen Ladezeiten keinen wirklichen gefallen. Wenn die Batterie aber während der Fahrt zu wenig Ladestrom bekommt, dann braucht sie die Aufmerksamkeit des Fahrers. In Summe tut´s hier der gute alte „Blei-Säure-Akku“ mit entsprechender Wartung und einem Ladegerät, dass die geringe Ladezeit während der kurzen Fahrten kompensiert.

Die richtige Batterie für Ganzjahresfahrer

Nicht zuletzt benötigt auch der Ganzjahresfahrer den für seine Zwecke besten Akku.
Dieser Fahrertyp gibt seiner Batterie zwar ausreichend viele Ladekilometer – dafür aber auch Frostgrade. In Summe sollten Ganzjahresfahrer zu einem Gel- oder AGM-Akku greifen. Diese zeichnen sich durch bemerkenswert hohe Startströme und geringe Selbstentladung aus. Im Zweifel sollte aber auch hier ein Ladegerät greifbar sein. Die Batteriewahl ist aber nicht nur eine Frage so unterschiedlicher Fahrweisen. Es gibt auch eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Batterietypen.

Die Blei-Säure Variante und andere spezielle Formen

Der bislang noch größte Vorteil dieses Typs ist sein günstiger Preis. Als Gegenleistung erwartet sie aber eine hingebungsvolle Pflege. Die MF Batterie liegt je nach Hersteller schon mal beim doppelten der Blei-Säure Batterie. Sie ist aber eine sehr gute Alternative zu der billigeren Variante. Die Pflege ist aber auch von Laien und echten Anfängern leicht durchzuführen.

Die Gel Batterie überrascht durch ihre absolut unkomplizierte Art. Sie kann nach der Entnahme aus dem Karton, in dem sie geliefert wird, rausgenommen und sofort eingebaut werden. Sie ist komplett verschlossen und entsprechend anspruchslos. Dafür kostet sie aber auch gut und gerne das anspruchsvoll dreifache von anderen Batterien.

Die AGM/Reinblei bietet sich oft als Problemlöser bei BMWs an, da sie mit auffallend hohen Startströmen aufwarten kann. Sie ist eigentlich „nur“ eine besondere Variante der Blei-Säure Batterie. Der Preis ist im Premiumsegment zu Hause. Die Li-Ionen sorgen für eine leichte Batterie. Die Selbstentladung kennt sich fast nicht. Bitte hierbei auf den Laderegler achten …

Motorradbatterien im Test

In einer Aktuellen Testreihe wurden zehn dieser Kraftwerke, die stets für Spannung sorgen, näher unter die Lupe genommen. Testkriterien waren Kapazität, Zyklenfestigkeit, Kaltstart, Tiefentladung, Handhabung und Kosten. Dabei stellte sich die Intact Bike Power HVT als Klassenprimus heraus. Sie allein war Sieger der Testreihe. Delo, Harley Davidson und Co folgten allerdings dicht dahinter.

Zyklische Gerätebatterien

Batterien für den zyklischen Einsatz haben vollkommen andere Aufgaben und Eigenschaften als Startbatterien. Startbatterien werden nach längerem Stehen urplötzlich wieder gefordert und müssen den Motor eines Autos oder LKW etc. starten. Danach haben sie während der Fahrt wieder die Gelegenheit sich erneut selber aufzuladen. Zyklischer Einsatz bedeutet aus einer  Gerätebatterie für eine möglichst lange Zeit eine netzunabhängige Stromversorgung gewährleisten zu können. Dieser Bedarf besteht bevorzugt bei Reinigungsmaschinen,  Krankenfahrstühlen, Booten, Wohnwagen und Wohnmobilen, Elektro-Caddys, E-Bikes und vielen, vielen weiteren anderen Anwendungen. Hierbei gilt es, über einen möglichst langen Zeitraum eine möglichst konstante Spannung abzugeben. Wenn Sie dann wieder geladen werden müssen, ist der Leistungszyklus vorbei und der Ladezyklus beginnt wieder.

Die Besonderheiten von zyklischen Gerätebatterien

Leicht, robust, zuverlässig, und wartungsfrei sind sie, die Batterien für den zyklischen Einsatz. In jeder noch so schrägen Lage liefern sie zuverlässig die vorgesehene Spannung und nehmen dabei keinen Schaden. Diese besonderen Akkus sind konstruktionsseitig auf permanentes Be- und Entladen ausgelegt. Die Batterie wird über den Tag verteilt entladen, um dann in aller Regel erst über Nacht wieder ans Ladegerät angehängt zu werden. Der Begriff oder die Eigenschaft der Zyklenfestigkeit gibt die Widerstandsfähigkeit eines Akkus gegen diese zyklische Belastung an.

Die Besonderheiten der Gelbatterie

Eine dieser Zyklenbatterien ist die Gel Batterie. Sie bietet dank ihrer besonderen Architektur und Funktionsweise nicht nur eine enorm zuverlässige Startkraft, sondern auch ein Maximum an Versorgungsenergie. Genau das macht sie zu einer zuverlässigen Kraftquelle für die starke Beanspruchung im professionellen zyklischen Einsatz. Die Grundidee der Gel Batterie beruht auf einem kleinen Chemie-Trick. Die klassische Schwefelsäure wurde hier durch den Einsatz von Kieselsäure in ein Gel gebunden. Während des Ladevorgangs kommt es in der verdünnten Schwefelsäure der konventionellen Blei-Batterie zu austretenden Gasen. Diese ausperlenden Gase müssen entweichen können, da sich sonst ein gefährlicher Druck aufbauen würde. In der zum Gel gebundenen Schwefelsäure findet dieses Ausgasen praktisch nicht mehr statt. Sollten sich ein Druck aufbauen, kann der durch Sicherheitsventile entweichen.

Umweltfreundlich und zuverlässig

Das Innenleben der Gelbatterie ist hermetisch dicht und könnte im Bedarfsfall sogar mal im Unterwassereinsatz eingesetzt werden. Die Gelbatterie steht zu Recht im Ruf besonders umweltfreundlich und sauber zu sein. Sie gilt als geradezu ideal für die Anwendung in bewohnten Räumen und in extremen Lagen. Durch die hohe Auslaufsicherheit leistet sie auch in sehr hohen Neigungswinkeln bis zu 180 Grad einen stets zuverlässigen Dienst. Diese Eigenschaften machen sie zu einer guten und zuverlässigen zyklischen Batterie. Ihre Selbstentladung ist ebenfalls sehr gering. Durch eine solche Zyklenbatterie kann sich zum Beispiel ein Rollstuhlfahrer zuverlässig und unabhängig bewegen.

Warum ist eine hochwertige Motorradbatterie so wichtig?

Die Zeiten, in denen die Motorradbatterie einfach nur den Strom zum Start des Motors abgeben musste, sind lange vorbei. Die heutigen Herausforderungen einer Motorradbatterie sehen da ganz anders aus. Das etwas besser ausgestattete Bike hat einiges an eingebautem Zubehör, das dem Fahrer mehr Fahr- und Sitzkomfort bietet. Einiges davon beansprucht die Batterie tatsächlich permanent. Besonders im Stand, wenn von der Lichtmaschine kein Ladestrom produziert wird, ist die Batterie der einzige Stromlieferant. Das setzt eine Batterie mit langem Atem voraus. Aus diesem Grund ist es unbedingt notwendig, sich vor der Neuanschaffung einer Motorradbatterie stets ausreichend zu informieren und hier nicht an einer falschen Stelle sparen.

Zyklenfeste Motorradbatterien

Eine aktuell hochwertige Motorradbatterie verfügt auch nach mehreren Lade- und Entladevorgängen über eine noch ausreichende Kapazität zum Motorstart. Die dabei alles entscheidende Eigenschaft der Batterie nennt man Zyklenfestigkeit. Dabei versteht man unter einem Zyklus das Entladen und wieder Laden der Batterie. Selbst bei Kälte und deutlichen Frostgraden muss die Batterie noch genug Kapazität haben, um den Motor problemlos zu starten. Die Kapazität / die Spannung darf dabei nicht gravierend leiden.

Wie erkennt man leistungsstabile Batterien?

Eine gute und leistungsstabile Motorradbatterie ist auch daran zu erkennen, dass sie bei der Tiefentladung noch gute Werte liefert. Das bedeutet, dass die Entladung, also der Zeitpunkt, zu dem kein ausreichender Strom mehr zur Verfügung steht, erst möglichst spät eintritt. Batterien, die dieses Verhalten nicht aufweisen, sind für Motorräder nicht wirklich brauchbar. Sie kosten unter dem Strich zu viel Geld, weil sie in den entscheidenden Momenten nicht zur Verfügung stehen. Da sie zumeist auch „vorzeitig“ zu entsorgen sind belasten sie die Umwelt stärker als notwendig.

Die bestmögliche Wahl treffen

Bevor also die Kaufentscheidung für ein Batteriemodell getroffen wird sollte man möglichst viele Informationen einholen, um die bestmögliche Wahl zu treffen. Selbstverständlich können Sie auch über diese Seite bei uns fachkompetente Auskunft und Beratung bekommen. Wir wünschen ihnen Allzeit gute Fahrt.