Darauf kommt es beim Kauf eines Spannungswandlers an

Dass der gekaufte Spannungswandler am Ende die richtige Entscheidung war, erkennt man daran, dass man am Besten nichts erkennt.  Sprich: Im Idealfall sind keine Unterschiede zu einem Haushaltsnetz erkennbar, nur – wir kommt man dahin und was sollte man beim Kauf eines Spannungswandler alles beachten?

Wenn man eine Kaffeemaschine oder einen normalen Haushaltsstaubsauger etc. an die Autobatterie anschließen möchte, dann geht das von Natur aus erst einmal gar nicht. Zum einen wollen die Anschlüsse nicht passen, zum anderen stimmen Strom- und Spannungsart zum Betreiben dieser Geräte nicht. Um solche und ähnliche Geräte erfolgreich von der Autobatterie aus betreiben zu können, ist ein Spannungswandler erforderlich. Da aber auch normale Haushaltsgeräte unterschiedliche Leistungen benötigen, muss vor dem Kauf des Spannungswandlers klar sein, welche Geräte damit betrieben werden sollen. Einer der grundsätzlichen Fehler, die beim Kauf eines Wandlers passieren können, ist, dass er zu klein bemessen ausgesucht wird. Das liegt noch nicht einmal daran, dass man sparen möchte – das geschieht im Allgemein aus reiner Unkenntnis.

Es ist aber eine physikalische Tatsache,  dass nur das richtig abgestimmte Zusammenspiel zwischen der Stromquelle (Batterie) und dem Spannungswandler das optimale Ergebnis liefern kann. Wichtig ist vor Allem, dass die zu betreibenden Batterien groß genug bemessen sind um auch dauerhaft und bei fortgeschrittener Entladung noch zuverlässig Strom liefern zu können.  Über die richtigen Batterien und deren Größe sollte man sich am Besten im Vorfeld beim Händler oder Hersteller des Spannungswandlers erkundigen. Allerdings wäre der Spannungswandler selbst dann noch zu klein gewählt, wenn die Daten mit dem zu betreibenden Gerät genau übereinstimmen würden. Der Wandler braucht nämlich auch noch Leistungsreserven, um die Anlaufströme abfangen zu können, die bei so manchen „induktiven“ Verbrauchern vorkommen. Hier sind meist Geräte mit einem Elektromotor gemeint, die beim Anlaufen kurzfristig mehrfach höhere Leistungen abrufen können, als sie auf dem Typenschild angeben. Wenn man diese Daten weiß, dann steht man als Kunde vor der nächsten Herausforderung. Es gibt eine große Vielzahl unterschiedlicher Angebote. Und selbst die kann man nicht einfach so mit einander vergleichen. Die Angebote sind ein bisschen so wie die Urlaubskataloge. Erstmal ist alles nur schön und verspricht viel. Doch: sobald man verstanden hat, worauf es in den Texten ankommt, liest man sie plötzlich ganz anders.

Als unseriös muss man Angebote einstufen, wenn die sogenannte Maximal- oder Peak Leistung der Geräte zuerst genannt werden. Und was heißt das? Spannungswandler sind so konstruiert, dass sie einen „Spielraum“ für Anlaufströme bieten und Spitzen abfangen können. Dabei wird im Wandler für eine kaum spürbare Zeit (ca. 0,1 sec.) der zumeist doppelte Wert der Dauerleistung des Wandlers aufgebaut. Diese Leistung ist der Maximal – oder Peak – Wert. Da der aber nur für einen Wimpernschlag lang beim Einschalten des Gerätes zur Verfügung gestellt und abgefragt wird, hat diese Angabe für den Dauerbetrieb überhaupt keine Bedeutung. Viel wichtiger und von wirklich entscheidender Bedeutung ist eine ausreichend hohe Dauerleistung eines Wandlers.

Wenn hauptsächlich Geräte mit einem elektrischen Motor betrieben werden sollen, dann muss die Wahl des Spannungswandlers auf ein Modell fallen, das mindestens das Doppelt- bis Dreifache der Leistung bereitstellen kann, als die, die der Motor im laufenden Betrieb benötigt. Im Gegensatz dazu sind Heizgeräte, Glühlampen etc. Geräte mit „ohmscher Last“. Geräte dieser Art benötigen im Allgemeinen keinen weiteren Leistungspuffer. Entscheidend ist also in jedem Fall, dass die Werte des Spannungswandlers mit den Geräten abgestimmt werden müssen, die betrieben werden sollen. Andernfalls kann es zu nachhaltigen Schäden kommen an den Verbrauchern oder dem Spannungswander selbst kommen.

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